| Die Alarmeinheit 756 überwacht jeden Teil der Isolierung auf zwischen Alarmdraht (nicht isolierter Kupferdraht) und Medienrohr eindringende Feuchtigkeit, auf Unterbrechung der Alarmdrähte sowie Kurzschlüsse zwischen Alarmdraht und Medienrohr.
Die Alarmzentralen können auch für die Überwachung des Feuchtigkeitsanzeigebandes MultiDetect eingesetzt werden.

Alarmschaltungen
Die Alarmzentrale 756 ist in der Basisversion mit einer Platine und einer Alarmbaugruppe ausgestattet. LC 756 kann später durch eine zusätzliche Alarmbaugruppe (2 Schaltungen) ergänzt werden. Bei vorhandener Kommunikationsbaugruppe können viele Alarmzentralen über ein zweipoliges Signalkabel mit einem Rechner vor Ort kommunizieren. Die Kommunikationsbaugruppe ist SIOX-kompatibel.

Alarmgrenzwerte
Die Feuchtigkeitsgrenzwerte der Alarmzentrale können im Bereich von 1 bis 500 kOhm beliebig geändert werden. Die Änderung der Alarmgrenzwerte erfolgt durch den Austausch eines Widerstands an der Anschlussklemmenleiste der Alarmbaugruppen. Jede Alarmbaugruppe kann eigene Alarmgrenzwerte haben.
Bei durch Schaltungsunterbrechung, Kurzschluss oder unterschrittenen Feuchtigkeitsgrenzwert ausgelösten Alarmen leuchten rote und gelbe Leuchtdioden am Bedienfeld auf. Außerdem setzt der Summer der Platine einen akustischen Alarm ab. Der Summer kann am Bedienfeld gesteuert werden.

Relaisausgang
Durch sich schließende/öffnende spannungsfreie Ausgänge an der Platine können Alarme weiter an die Zentraleinheit gesendet werden. 
Spannung
Das Gerät LC756 wird normalerweise über einen externen Trafo mit 12 Volt DC versorgt. Der Transformator ist primär mit 230 Volt 50 Hz von einer Steckdose oder einem Verlängerungsanschluss zu betrieben. Die Stromversorgung kann auch über in der Rohrisolierung verlegte Leiter oder externe Signalkabel erfolgen.
Das Gehäuse der Alarmzentralen besteht aus stoß- und verformungsfestem Polycarbonat.

Schutzart
IP 65. 
Abmessungen
B 180 x H 180 x D 110 mm . (Höhe einschl. Durchführungen). Gewicht: 450 g ohne Trafo. CE-Kennzeichnung. |